Daily Soap Alarm?

Was ist hier los? Mein Leben verkommt zu einer Daily Soap! Alles ist ein Drama, diese Dramen ziehen sich wie Kaugummi in die Länge  UND es tauchen plötzlich „totgeglaubte“ wieder auf! Das geht hier doch nicht mehr mit rechten Dingen zu!

Wir haben gegrillt, auf der Arbeit, es gab Bratwürstchen, Djujeh Kabab (Hähnchenspieße mit Safran), Kabab Spieße mit Hack, selbstgemachten Bulgursalat und eine riesige Schüssel selbstgemachtes Zaziki. Alles lief wie geplant, einer der Jungs stand ewig mit mir in der Küche um die Spieße vorzubereiten, es war voll draussen, obwohl die EM schon angefangen hat – ein kleiner Erfolg, wobei: Essen ist immer ein Magnet 😉

Irgendwann hörte ich einen meiner Kollegen laut mit jemandem lachen und scherzen, die andere Stimme kam mir ebenfalls bekannt vor, es war eindeutig keiner unserer Jungs. Ich ging hinaus, um nachzusehen und wäre am liebsten wieder rückwärts zurück ins Gebäude gestürmt. Da stand niemand anderes als mein Exfreund (eigentlich mein Ex, Exfreund). Klingt erst mal nicht wie eine große Sache oder? Andere laufen ihren „Exen“ ständig über den Weg. Stimmt, ich verfalle auch nicht in Panik, wenn ich meinem letzten Freund begegne, oder meinem ersten Freund, bei diesem hier ist das alles aber etwas anders!

Wir waren nur ein halbes Jahr zusammen, hatten uns vor 5 Jahren auf der Arbeit (eben dieser wo ich heutzutage Chefin bin) kennengelernt, und im Gegensatz zu meinen anderen Beziehungen endete diese katastrophal. Katastrophal, weil sie eigentlich wundervoll war, 6 Monate perfektes Glück, das erste Mal glaubte ich, wirklich einen Partner gefunden zu haben, alles lief toll, sogar ich war gar nicht so „verrückt“ wie sonst.

Dann, eines Tages kam das Unfassbare, er stand vor mir und sagte mir, dass seine Familie unsere Beziehung nicht länger dulden würde, sie ein Mädchen gefunden hätten und wenn er diese nicht heiraten würde, müsste er gehen, dann wäre er raus, für immer. Ich dachte immer so etwas würde nur in Filmen geschehen, so etwas passiert nicht wirklich, jedenfalls nicht mir! Aber es passierte mir, 2 Wochen verabschiedeten wir uns, es war ein Albtraum. Ich bat ihn nicht einmal zu bleiben, wir waren erst 6 Monate zusammen! Wie kann ich da  jemanden bitten seiner Familie den Rücken zu zukehren und bei mir zu bleiben – und war ich überhaupt soweit?

2 Wochen saßen wir weinend in meiner Wohnung, die er vorher liebevoll renoviert und eingerichtet hatte, 2 Wochen lang, dann war es vorbei. Ich wollte den Kontakt abbrechen, ich konnte nicht warten bis er mit ihr verheiratet war, schon gar nicht weiter mit ihm Kontakt haben, wenn er es erst einmal war. Es fiel mir schwer, ihm noch schwerer. Ich ging irgendwann nicht mehr ans Telefon, es war alles zuviel für mich. Als ich einige Wochen nichts von ihm hörte, wurde ich unruhig, ich rief ihn an – sein Handy war aus! Erst Tage später rief er mich zurück, seine Stimme klang matt. Er sagte nur, dass er jetzt verheiratet sei, ob es mir gut gehe und ob er etwas für mich tun könne. Ich war sprachlos, geschockt, so schnell hatte ich nicht damit gerechnet, ich legte einfach auf.

Danach haben wir uns 1 1/2 Jahre nicht gesehen, ich habe es vermieden irgendwo hinzugehen wo er sein könnte, ich hörte nur hin und wieder, dass er sich nach mir erkundigte. Irgendwann lernte ich meinen letzten Freund kennen und plante mit ihm nach Berlin zu ziehen, weil ich dort einen Job bekommen hatte. Alles war wieder gut, ich dachte kaum noch an den Anderen, als er plötzlich, an meinem letzten Arbeitstag, im Jugendzentrum auftauchte, irgendwer hatte ihm gesagt, dass ich gehe. Dieses Treffen war so verstörend wie zu erwarten. Wir standen uns lange schweigend gegenüber, dann weinten wir, beide. Wir redeten uns Mut zu, dass alles gut werden würde, dass wir glücklich waren und es sein würden, dass es eben so sein sollte und nicht anders. „Du bist die Eine und ich war ein feiger Idiot. Bitte vergib mir….vergib mir irgendwann!“ Wir umarmten uns, ich hatte ihm längst vergeben, alles hatte so sein sollen, was wäre aus uns geworden, wenn wir gezwungenermaßen, mit so einer Last auf den Schultern, zusammen geblieben wären?

Ich zog nach Berlin, hatte eine Beziehung, war sogar verlobt, hin und wieder hörte ich von Freunden, dass er sich nach mir erkundigt hatte, dass er immer wieder und wieder sagte, dass er es so sehr bereue.

Ich trennte mich nach fast zwei Jahren Beziehung, zog aus Berlin zurück und sah ihn nicht wieder, aber weiterhin wurde mir von Freunden etwas übermittelt, kleine Nachrichten. Ich hatte mich daran gewöhnt. Seit ich in dem Jugendzentrum arbeite, habe ich eigentlich darauf gewartet, dass er kommt. Hier haben wir uns kennengelernt, ich wollte ihm zeigen, was ich alles daraus gemacht habe – aber er kam nicht, bis gestern nicht. Und ich, die sich gewünscht hatte, er würde kommen, wünschte nun er hätte es nicht getan.

Noch immer ist da etwas zwischen uns, noch immer ist es sehr emotional. Wir sehen uns an, mit Tränen in den Augen, er ist verheiratet, hat mittlerweile einen Sohn. Wie eine Wand steht das zwischen uns. Er blieb den ganzen Abend, wir saßen oft zusammen, die Melancholie zwischen uns war auch für meine Kollegen spürbar und man ließ uns alleine, nur manchmal kamen Jugendliche rein, die uns mißtrauisch beäugten – aber nicht wussten was los war.

„Können wir später reden?“ vor dieser Frage hatte ich Angst gehabt, aber ich habe geahnt, dass sie kommt. Ich wollte nein sagen, weil er verheiratet ist, weil es irgendwie verstörend ist ihn zu sehen. Vielleicht, weil wir uns damals auf so eine Weise getrennt haben? Vielleicht weil wir gar keine Chance bekommen haben, uns „normal“ zu trennen weil es nicht passt, sondern weil wir auseinander gerissen wurden? Ich schaffte es nicht nein zu sagen. Wir saßen stundenlang im Auto, versteckt, keiner sollte es sehen (sein Neffe ist auch noch einer meiner Jungs!) und haben geredet. Manchmal hätte ich fast geweint, manchmal war ich wütend. Wir sagten alles, was man sagen kann. Und er sagte noch alles, was ein Mann, der seine Frau nicht liebt, sie aber nicht verlassen will, sagt.

„Du bist die Eine…das warst du immer…du weisst das.“ Nein, ich weiss gar nichts! Ich habe ihm gesagt, dass ich verliebt bin, in jemanden, der mich nicht liebt, dass ich das alles nicht kann, weil er verheiratet ist, dass ich Moralvorstellungen habe, die ich nicht aufgeben will. Er hörte zu, nickte, strich mir übers Haar und hielt meine Hand. “ Verschwende deine Liebe nicht an jemanden, der dich  nicht auch liebt!“ – “ Darum werde ich sie auch nicht an dich verschwenden!“ Er lächelte gekränkt.

5 Stunden saßen wir da, redeten über alles, über früher, über heute. Darüber, was hätte sein können, wenn wir uns anders entschieden hätten. Die ganze Zeit hielt er meine Hand, es war so fremd und doch so vertraut. Irgendwann umarmte er mich, küsste mich, ich wand mich ab. „Ich will das nicht! Das geht nicht! Du hast mich verlassen für sie! Du kannst nicht so tun als wäre nichts gewesen die letzten  5 Jahre! “ Er entschuldigte sich leise, rückte ein Stück weg von mir: “ Ich…ich kann nicht anders wenn ich bei dir bin. Entschuldige, ich weiss du willst das nicht – aber es ist immer noch da! Fühlst du es nicht auch?“ 

„Du klingst wie ein verheirateter Mann aus so einem Kitschroman, der seine Geliebte beruhigen will!“  Er sah aus dem Fenster, ob meine Worte ihn getroffen haben oder ob sie tatsächlich den Nagel auf den Kopf getroffen haben, vermag ich nicht zu sagen. Nur, dass ich kurze Zeit später nach hause fuhr, völlig verwirrt. Beim Abschied sagte er nur, dass er mich anrufen würde, dass er nicht aufhören könnte jetzt, solange, bis ich ihm eindeutig sage, dass ich keinen Kontakt will. Ich habe nichts dazu gesagt, aber ich weiss, dass ich das noch muss.

Als ich zuhause ankomme, den Laptop hochfahre, um zusehen, ob Kat noch wach und online ist, bekomme ich eine Nachricht bei Skype. Einen Smiley und die Frage wie es mir geht, von YAYA! Mir ist danach zu weinen, aber es geht nicht, ich würde sowieso aus reinem Selbstmitleid weinen. Warum läuft bei mir immer alles so chaotisch? Warum immer alles auf einmal?

Ich habe Yaya nicht geantwortet, ich weiss nicht mal warum er das gerade macht? Ich glaube eher es ist der lustige Drehbuchautor, der meine Soap etwas kitschiger, etwas unfassbarer gestalten will und alle anderen handeln nur wie Marionetten.

Ich hoffe ich muss heute Arbeiten, in wenigen Stunden wollten sie mich anrufen, um mir Bescheid zu geben ob ich noch eine 24 Std. Schicht am WE machen soll – das wäre wundervoll…ganz weit weg, ohne Skype und ohne die Chance, dass Er (nennen wir ihn mal B.) vor meiner Türe steht.

Kann ich aus dieser bescheuerten Daily Soap aussteigen? Möchte jemand meine Rolle übernehmen? Bewerbungen bitte an:

http://www.whocaresaboutninjas.com

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17 Kommentare

  1. Pingback: Flirten 2.0 ? (Ob das gut gehen kann?) | whocaresaboutninjas
  2. Mascha · Juni 10, 2012

    Die besten Geschichten schreibt das Leben. Unglaublich was Du alles erlebst. Es tut mir so leid, daß Du eine große Liebe verloren hast….so plötzlich.

    • ninjaan · Juni 11, 2012

      Danke Mascha 😦
      Ich glaube aber wirklich, dass mein Drehbuchautor sich besonders ins Zeug legt 😉

  3. Träumerin · Juni 10, 2012

    Oh je, bei Dir wird es aber auch wirklich nicht langweilig.
    Es ist schon traurig, Du liebst jedes Mal aufrichtig und wirst dann so enttäuscht, erst von B. und jetzt auch von Yaya.
    Die Geschichte mit B. finde ich total tragisch…. schlimm, dass es heute noch so etwas gibt, dass sich Menschen gegen ihre Liebe entscheiden müssen, der Familie willen. Und es war sicher richtig, dass du ihn kampflos aufgegeben hast, denn es war seine Entscheidung, die nur er allein treffen konnte. Ich finde es ziemlich unfair von ihm, jetzt wieder so in dein Leben zu kommen und Dir das alles zu sagen, denn was kann er dir bieten? Würde er sich denn jetzt trennen von seiner Frau und damit auch von seiner Familie, für EUCH? Wenn nicht, stehen ihm all diese Worte meiner Meinung nach gar nicht zu, dann hätte ein Entschuldigung gereicht und ansonsten sollte er Dich in Frieden lassen.

    Und Yaya? Tut ihm seine Reaktion jetzt am Ende doch noch leid?

    Obwohl mir selbst um einen bestimmten Menschen ganz viele unbeantwortete Fragen durch den Kopf schwirren, möchte ich in Deiner Haut momentan nicht stecken.

    • ninjaan · Juni 10, 2012

      Ich kann es manchmal auch kaum noch fassen, dass das (mit B.) wirklich geschehen ist. Ich weiß noch, dass ich eine ganze Zeit glaubte, er hätte das als Vorwand genommen – eigentlich total blöd, aber es war dadurch irgendwie etwas erträglicher.
      Ich habe ihm aber nun gesagt, dass ich es unfair finde, dass er mich in sein „Chaos“ nicht mit reinziehen kann, nur weil ich emotional immer noch anfällig für ihn bin. Vor allem habe ich ihm gesagt, dass ich etwas für jemand anderen empfinde – hoffen wir, dass er bald aufgibt…vor allem für mich 😦

      Ach Yaya…normalerweise sagt er, wenn ihm etwas leid tut. Er gehört nicht zu den Menschen die sich nicht entschuldigen können, einen Fehler nicht einsehen usw. , vielleicht warte ich gerade deswegen noch und bin deshalb so enttäuscht von seinem blöden Smiley? Er kann anders, er sollte anders, auch wenn es so sicher leichter ist von ihm wegzukommen.

      Ich habe gestern Nacht etwas deinen Blog durchstöbert – ich wurde nicht ganz fündig, vielleicht war ich auch einfach zu kaputt von den doofen Antihistaminika – aber ich hoffe, dass dieser Mensch es bei dir zu schätzen weiss!

  4. Ich♥Dich · Juni 9, 2012

    Wir erleben aber auch immer was! Wahnsinn!
    Ich habe manchmal das Gefühl, Männer haben so ein Gespür. Wenn es den Frauen wieder besser geht, kommen sie an und wühlen alles neu auf. Damit meine ich jetzt Yaya.

    Und ich finde es so unglaublich traurig, dass du und B. nie die Chance bekommen habt rauszufinden, ob ihr es füreinander seid. Das, was wirklich klappt.

    Hast du Yaya mittlerweile geantwortet?

    • ninjaan · Juni 9, 2012

      Ja Wahnsinn…das beschreibt es sehr gut! Wahnsinnig ist die ganze Situation, aus der ich jetzt erstmal irgendwie raus muss…
      Ich habe Yaya heute Nachmittag, bevor ich mich noch mal schlafen gelegt habe, einen Link geschickt – ein Lied von Eminem und einen Ninja 😛 das wars. Ich wollte nicht reden, weil ich noch nicht weiss ob ich überhaupt reden will – aber unkommentiert wollte ich es jetzt auch nicht lassen…bis jetzt kam nichts weiter.

      • Ich♥Dich · Juni 10, 2012

        Ui, die Sache mit Yaya geht also weiter.
        Ich warte total gespannt (ich gucke ja nicht umsonst täglich mehrfach auf deine Seite :D).

      • ninjaan · Juni 10, 2012

        Haha 🙂 Ach sei dir nicht zu sicher. Yaya´s Gedankenwelt ist unergründlich, keiner weiß wann er was und wieso tut und ob er überhaupt noch etwas tut! Ich warte natürlich, wobei ich Warten wirklich zutiefst verabscheue, wie ein kleines Kind vor skype oder dem Handy, ob sich etwas tut – dabei weiss ich selbst nicht mal, was genau er jetzt tun soll…

      • Ich♥Dich · Juni 10, 2012

        Aber ich spüre das. Das richtige ENDE war das noch nicht.
        Egal bist du ihm nicht. Das sieht man.
        VIelleicht trefft ihr euch ja auch irgendwann mal wieder…

      • ninjaan · Juni 10, 2012

        Ahhhh Ich♥Dich!!! Sag das nicht…das beflügelt meine „Kleinmädchenträume“…eines Tages sehen wir uns wieder und…. – wahrscheinlich nix und 😛
        Nein, mal ehrlich, er fehlt mir, immer, die ganze Zeit über, aber ich sage es halt nicht, habe ich nie getan und werde ich auch nicht. Eine Sache hatte ich allerdings geplant, sollte ich tatsächlich noch einen Job im Ausland bekommen (was gerade schlecht aussieht -sehr deprimierend übrigens) dann wäre ich zu ihm gefahren, spontan und hätte mich verabschiedet…

      • Ich♥Dich · Juni 10, 2012

        Ich hab das leider aus meiner Erfahrung so mitgenommen, das mit dem Ende.
        Ich habe bisher immer gewusst „Da kommt noch was.“ und es hat immer gestimmt. Bei mir ist bisher auch jeder Ex-Freund (oder eben Ex-Affäre) wieder angekommen und wollte mich zurück (jeder natürlich auf seine Art).

        Hinzu kommt, dass ich auch total romantisch veranlagt bin. Ich wil, dass Sachen „ordentlich“ beendet werden. So ein Auslaufen wie es bei euch ist, mag ich nicht. 😀

      • ninjaan · Juni 11, 2012

        Ich mag das Auslaufen auch nicht 😦 Mal abwarten was passiert, ich kann nicht über meinen Schatten springen, vor allem jetzt nicht, wo ich wirklich im Recht bin…

  5. lebenstattponyhof · Juni 9, 2012

    Das Leben ist leider es verdammt kitschiger Roman, oder von dir erwähnte Seifenoper. Das es so ist, wird mir jeden Tag bestätigt, kein Tag ist, wie der andere, aber am Ende sind sie alle doch so gleich. Deine Geschichte mit B. ist wirklich eine schwierige, zwei Menschen, die sich offensichtlich lieben, aber nicht zusammen sein können, weil B. sein Leben durch andere bestimmen ließ.
    Als ich diabe, dachte ich sofort, e mit dieser Beziehung abzuschliessen und sich selber sagen-

    • lebenstattponyhof · Juni 9, 2012

      ehm, ja.. mein Internet spinnt, ich schreib noch mal.

      • lebenstattponyhof · Juni 9, 2012

        so, hier der Rest..
        Als ich deinen Text gelesen habe, dachte ích sofort daran, dass ihr euch (jeder für sich) nicht mal die Chance gibt damit abzuschliessen, dass ihr die Wunden immer wieder aufkratzt und leidet, obwohl doch jeder von euch einen anderen Schmerz empfindet. Du bist die Gekränkte und verlassene, er wohl der Selbstbetrogene.
        Du sagst, es sind mittlerweile fünf Jahre vergangen. Fünf Jahre, die du dem Gefühl der schönen sechs Monate nachtrauerst, aber wäre die Zeit danach auch so toll? Hättest du dich genauso weiterentwickelt, die Chancen genutzt, genauso vielen, tollen Menschen begegnet? Du sagtest gestern, jede Beziehung bringt was Gutes, da du in den letzten Jahren nicht alleine warst, wärst du tm diese Erfahrungen ärmer.
        Versuche das, was war als schön zu behalten und schleppe nicht den Schmerz der Trennung weitere fünf Jahre mit dir rum.

      • ninjaan · Juni 9, 2012

        Ja die Wunden aufkratzen…ich habe nicht damit gerechnet, dass es so schlimm bei mir wird, da ich ja in den letzten Monaten so starke Gefühle für jemand anderen entwickelt habe.
        Aber du hast Recht, auch ich denke immer noch, dass ich vieles verpasst hätte, um viele Erfahrungen und schöne Erinnerungen ärmer wäre, wenn alles anders gelaufen wäre. Vor allem bin ich bis heute davon überzeugt, dass ich, für mich, die richtige Entscheidung traf, als ich ihn „kampflos“ gehen liess. Warum immer noch diese Emotionalität? ich weiss es nicht, wirklich nicht. Es berührt mich, sehr, viel mehr als erwartet. Aber die Zeit zurück drehen, so wie er es sich gestern wünschte? Nein, das möchte ich nicht. Alles ist ok so wie es ist, eigentlich – wäre da eben nicht dieses komische Gefühl. Vielleicht aber trifft es mich auch gerade so hart, weil alles andere zur Zeit so „blöd“ gelaufen ist – ich muss jetzt nur die Stärke finden, ihn abzuweisen, ich hatte schon heute morgen eine Nachricht von ihm…

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