Das einfachste Börek der Welt:

Heute mal wieder ein kurzes Rezept, von dem ich so begeistert bin, dass ich es unbedingt mit euch teilen muss(!):

Yalanci su böregli oder auch Wasserbörek (wie man mir sagte. Janavar?)

Zutaten:

– Mindestens eine Packung Yufka Teig (der unten ist billig, bei Yufka lohnt es sich ruhig mal zum etwas teureren zu greifen!)
– 3 – 4 Eier (ich kenne da leider keine vegane Alternative, falls jemand Ideen hat?)
– 1 Bund frische Petersilie

– Schafs-oder Ziegenkäse (ich nehm gern den Börekkäse, is preislich auch besser!)

– 1 Glas Wasser und ein Glas Pflanzenöl

Und das wars schon!

Wir nehmen dann eine beliebige Form, pinseln die mit Butter ein (oder Backpapier) und legen dann das erste große yufka Blatt hinein. Das kann, nein sollte ruhig überstehen und sollte so heile wie möglich sein.

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Dann nehmen wir eine Schüssel, verrühren darin die Eier mit dem Wasser und dem Öl.
Dann hacken wir Käse und Petersilie klein und geben Sie in eine gesonderte Schüssel.

Nun geht’s richtig los: wir nehmen uns die restlichen Yufkablätter und tunken nach und nach die ersten 2/3 in das Wasser/Ölgemisch und verteilen es dann so in der Form. Die Blätter dürfen ruhig tropfend nass sein!
Nachdem wir 2/3 verarbeitet haben, kommt die Käse/Petersilie Mischung zum Einsatz, sie wird gleichmäßig verteilt.
Anschließend verarbeiten wir das letzte Drittel wie zuvor. Bitte drauf achten, dass die Schicht mit der Füllung gut bedeckt ist!

Zum Schluss klappen wir den überstehenden Teig um, bestreichen ihn mit der restlichen Soße und geben, nach Geschmack, noch ein paar Kreuzkümmel Körner oben drauf.

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Dan stellen wir den Börek für bis zu 20 Minuten (lieber immer mal wieder nachsehen!) in den vorgeheizten Backofen!

Tadaaa:

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(Hier noch mit im Bild, Rosenwasser und Hummus bi-lahm :).

Endlich!

Endlich ist die Einarbeitungszeit um!
Endlich ist Herbst!
Endlich wieder Kürbisse!
Endlich schläft der Mexikaner ohne zu meckern in seiner Höhle vor (!) unserem Schlafzimmer!
Endlich hat Amin Montag die letzte Prüfung hinter sich!
Endlich ist Wochenende !!!!

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Endlich schreibe ich wieder mehr!

Danke, dass ihr alle da seid! Endlich sage ich es mal 💐

Relativierung, die Zeit heilt alle Wunden oder eine neue Liebe…

Yaya: das mit dir und Amin…das ist so richtig ernst, oder?
Ich: ja 🙂
Yaya: ich gratuliere Ninja! Bist du glücklich!
Ich: Sehr! So muss es sein…genau so
Yaya: das ist gut! Du bist toll, dann ist er es auch!
Ich: sie übertreiben mein Freund !

Ich: Yaya?
Yaya: ja?
Ich: und du?
Yaya: irgendwie…ja. Also, du weißt ja, ich will eigentlich nicht…aber es ist passiert und…
Ich: das ist doch schön! Du musst nicht immer allein sein!
(Gott, bitte lass es nicht SIE sein…alle nur nicht SIE!)
Yaya: ja, aber es ist so on/Off und…du weißt ja wie ich bin…
Ich: du bist gut wie du bist, sträub dich nicht so dagegen. Ich bin auch kompliziert und bei mir…
Yaya: bist du nicht. Du bist toll.

Yaya: willst du sie sehen?
Ich: klar!
…“Bilddatei “
Ich: cooles Foto! Und sie sieht auch sehr cool aus! Ihr lacht beide!
Yaya: ja, sie hat Humor…eigentlich passen wir gar nicht so…
Ich: Klappe, genieß das, such nicht!
Yaya: ok…

Vor 2 Jahren habe ich geglaubt eine solche Nachricht würde mich zerreißen, ein Foto mich zerstören. Alles ist gut. Ja, ich wollte nicht das SIE (unter retrospektive findet man heraus wer SIE ist) es ist…einfach …weil es mich immer noch verletzen würde, der Gedanke. Es ist jemand anders und ich freue mich, aufrichtig. Es ist komisch, aber ich stelle mir nicht mehr die Frage warum nicht ich, weil ich es weiß ( we were never meant to be lalalala)

Alles gute Yaya, liebe kommt in allen facetten, du musst es nur zulassen.
Ninja

Gründe

Haben wir ja immer alle, warum wir uns nicht oder nur wenig melden, das Gästezimmer immer noch aussieht wie eine Rumpelkammer, warum unsere Augenbrauen schon wieder Augenbrauen haben …(uh, das klingt etwas fies!) , das übliche halt.
Gründe hatte ich in den letzten drei Wochen tatsächlich so einige, keine die ein 3wöchiges Schweigen erklären, aber Gründe sind Gründe!

Zum Beispiel der Abschied vom alten Job. Der mir mal wieder zeigte, dass man an den unausstehlichsten (subjektiv!) Orten manches Mal die außergewöhnlichsten und wundervollsten Menschen trifft. Der Lieblingskollege bei dessen Abschied ich die halbe Autofahrt weinte, nachdem wir, wie so oft, kilometerlang nebeneinander hergefahren, bei offenem Fenster plaudernd die Straße verstopft hatten. Der mir wundervolle Geschenke überreichte, unter anderem selbstgemachte brownies nach einem Rezept das wir vor vielen Monaten einmal gemeinsam gut fanden, der alle mobilisierte und dessen Mühen und Ideen, so wie sein ganzes Wesen einfach nur herzerwärmend waren. Er fehlt mir nun jeden Morgen. Oder die Lieblingskollegin, die Einzelgängerin mit der ich mich gleich zu Beginn Verbündete, mit der ich allmorgendlich und allnachmittaglich zusammen saß und Leid klagte, Freud teilte und eine Menge Muffins verdrückte. Die, die so weinte an meinem vorletzten Tag, so dass alle, mir eingeschlossen, vor Schreck ob dieser, ihrer Tränen, mit zu weinen begannen.
Oder der Kollege, der neue, der gar nicht mehr neu war und der mit Charme und Witz, aber auch mit Kompetenz und viel Humor mein (Arbeits-) Herz gewann. Der mir den Kaffee morgens bereit stellte und so ziemlich immer ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Er und noch einige mehr, machten mir den Abschied alles andere als leicht. Ich trauere über eine Woche später noch und merke, dass mir noch etwas fehlt um endlich offen für die neue Stelle zu sein.

Der neue Job ist auch ein dieser Gründe, ein guter. Der neue Job ist aufregend mit unglaublich viel Informationen und viel Verantwortung (nach der Einarbeitung), aber er ist nicht nur das. Er ist auch anstrengend, herausfordernd und weckt Erinnerungen. Erinnerungen an Anni, Erinnerungen an mich. Ich bin etwas überrumpelt von all dem, was da noch unverarbeitet ist…

Es gibt noch einen Grund, den letzten der Gründe. Es ist ein schöner Grund, ein teilweise lauter, oft flauschig weicher Grund, ein Grund aus dem Tierheim:

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Das ist Julio, halb Mexikaner, halb irgendwas uns irgendwas, 3 Jahre alt und schon im 3. zuhause, sein letztes. 😁