Der 2. Weihnachtstag – Retrospektive 25. Dezember 2011

„I blocked the studio for u on the 25th!“ – „U had to block it? It´s christmas!“ – „Nothing is holy in this country.“ – „Said the girl who doesnt celebrate it.“

„Mama?“ – „Ja?“- „Ist der Kohl angebrannt???“ – „Hm, naja…nicht wirklich…“ – „Nicht wirklich? Es riecht aber so. Wo is´n der Topf?“ (Mit einer Kopfbewegung zum Mülleimer) „Da!“ – „Aaaaaaah Mamaaaaa, das sollte doch…!“ – „Meine Güte! Du sagst der Mann hat immer kaum was essbares zur Verfügung, da wird er doch wohl mal etwas angekohlten Kohl (kichert) essen können! Und die Ente und die Klöße sind ja wohl lecker!“ – „Uff…ja geht schon klar…!“

Der erste Weihnachtstag. Unser vorletztes Treffen. Nun ist es ein Jahr her.

Es lag kein Schnee, jedenfalls nicht das ich mich erinnern könnte. Aber kalt war es, sehr kalt. Wir waren verabredet, wollten uns sehen, gemeinsam Aufnehmen und als kleines Highlight für dich heute das „Weihnachtsessen“. Du magst kein Kalam (Kohl) die Chance war also groß, dass du unseren gar nicht probieren würde. Sehr gut, dann muss ich nicht erklären warum Mama und ich (naja, eigentlch NUR Mama) es nicht hinbekommen den zukochen ohne einen Topf dabei zu verbrennen.

Du kommst früh am Abend,, es ist gerade erst dunkel geworden. Same procedure as any time? Du hast darüber gelacht, ich hätte noch ein „Ms Sophie“ hinzufügen können.

Deine Wange leuchten rot vor Kälte, zur Krönung kneife ich dir in die Wange und du lächelst sanft. Ich verdränge den Gedanken daran, dass du bald fort sein wirst und frage dich ob du hungrig bist. Bescheiden wie immer warst du, sagtest du müsstest jetzt nicht unbedingt essen, es wäre alles gut. Als ich dir daraufhin sage, dass es aber schade um die Weihnachtsente wäre, beginnen deine Augen zu funkeln. Ich frage nicht weiter, sondern fahre direkt zu mir nach Hause.

Mama ist arbeiten, Feiertagsdienst und so bringe ich dich nicht zu mir in die kleine Wohnung, sondern in die meiner Mutter, die in der ich aufgewachsen bin. Zögerlich stehst du im Türrahmen und siehst dich um, dein Blick fällt auf ein schreckliches Foto von mir aus der 4. Klasse. Hornbrille, ausgekämmte Locken und ein gelber Feivel der Mauswanderer Pullover (Ist Feivel nicht eigentlich eine Ratte?). Es ist mir unangenehm, es gibt wahrlich schönere Bilder von mir, doch trotz all meiner Einwände, hängt da Bild immer noch dort. Doch du lächelst nur und fragst mich leise „May I ?“ und deutest auf diese (unsägliche) Fotowand mitten im Flur. Du darfst alles, das solltest du mittlerweile wissen! Weisst du sicher auch, aber du würdest es niemals zugeben.

Neugierig siehst du dir die Bilder an, fragst nach den Namen der Anderen, die auch dort verewigt sind, dass unangenehme Gefühl verschwindet. Du schaffst das immer, nicht mit Worten und Beteuerungen, sondern mit deiner sanften Art.

Ich zeige dir die ganze Wohnung, auch deine Unsicherheit legt sich. In der Küche bitte ich dich Platz zu nehmen, aber wie immer stehst du gleich hinter mir und willst wissen, was du tun kannst. Hinsetzen und essen wäre gut? Ich wärme das Essen  auf, du sagstest, Kohl wäre nicht so dein Ding, würdest es aber gerne probieren. Du bist zu höflich, um da später dran rumzumeckern, also fülle ich dir den Teller auf, ganz voll. Für mich bliebe fast nur Kohl übrig. Ich bin nicht so hungrig, sage ich. Dein Blick durchbohrt mich. „Eat, or I wont eat either!“ – Also nehme ich mir Kohl und Klöße.

Wie ein kleines Kind vorm Weihnachtsbaum sitzt du vor deinem Teller, deine Augen strahlen und zufrieden probiers408395_260131874048902_863584950_nt du alles, so vorsichtig allerdings, als wäre es ein Gourmetmenu. Als du den Kohl probierst stößt du einen, für mich, undefinierbaren Laut aus. Erschrocken lege ich die Gabel zur Seite. „What?“ – „OH MY GOD! That´s unbelievable tasty! How did ur mom cook it?“ Mir müssen in diesem Augenblick die Gesichtszüge entgleist sein, soll das ein Witz sein oder meinst du tatsächlich den Kohl? Du meinst ihn. Ich bin verwirrt und frage mich, ob ich dir das Geheimrezept verraten soll? Anbrennen lassen, bis der Topf unbrauchbar ist. Entscheide mich aber doch dagegen und zweifel noch ein wenig an der Ernsthaftigkeit deiner Aussage.

Du isst alles auf, dein Teller ist danach so sauber, so sauber kenne ich es sonst nur von meiner Mutter und als wäre das nicht genug, siehst du mich an und fragst  mich ernsthaft, ob du noch mehr Kohl haben könntest! Es war also kein Witz, du magst den Kohl, gut, er schmeckt auch nicht mehr wirklich wie Kohl…

Wir verbringen die halbe Nacht im Studio, sind erst um 4 Uhr morgens wieder zuhause, beide hungrig. Den Kohl hast du aufgegessen, also gibt es nur Brot und Ei. Wir sitzen nebeneinander, essen und schauen uns gemeinsam Fotos vonn meiner Reise in deine Heimat an. Ich war an Plätzen an denen du nie warst, du sagst das wehmütig und das erste Mal traue ich mich dich zu fragen: „Yaya? Are u allowed to go back?“ Du weichst meinem Blick aus, stehst auf, gehst Richtung Bad und hälst dann kurz inne:“ It´s not …Ninjaan, I will never go back, ok? I dont want to.“ Dann schließt du die Tür hinter dir.

Ich habe dir das nicht geglaubt, Yaya. Dafür leuchten deine Augen zu sehr, wenn du Bilder aus deiner Heimatstadt siehst. Ich werde es dir nie glauben.

Als du aus dem Bad kommst, ist unser Gespräch vergessen, dass kannst du gut, Sachen fortwaschen, dich davor verstecken. Du stehst vor dem Spiegel und betrachtest dich, ich sehe verstohlen zu dir hinüber. „Ninjaan? My hair is grey! Since when is my hair grey???“ – “ What? It was always like this?“ – „Dont say always!“ – „Not always, always. But since I know u, ur chest is grey…remember? I called it my bicolor carpet…?“ – „U did?“ – „Yap!“ – „That´s mean…!“ – „No, just true. And btw., it looks kind of…!“ – „Old.“ – „Sth. like this.“

Im Bett entscheiden wir uns gegen einen Film, für Gespräche, mehr als sonst, intensiver als sonst. Du fragst mich nach meiner letzten Beziehung. Du verachtest diesen Mann, seit ich dir das erste Mal davon erzählt habe. Du kennst Menschen wie ihn, wo du und er herkommen, sagst du, seid ihr Feinde. Ich weiß das, aber ich will nicht darüber nachdenken, weil ich weiß, wie sehr es dich abschreckt, immer getan hat. Ob ich jemals wieder mit jemandem wie ihm sein könnte, fragst du und ich weiss, dass du wohl gerne hinzufügen würdest „nach jemandem wie mir“. Ich zögere nicht und verneine es, nicht, weil du es hören willst, sondern weil ich davon überzeugt bin. Es gab eine Zeit, in der ich nicht wusste was ich will, aber heute weiss ich es. Durch dich.

Zufrieden schaltest du das Licht aus, schiebst dein Bein zwischen meine und legst dir die Decke über den Kopf, das tust du so gut wie immer. „Isn´t it hard to breathe?“ – „No.“ – „Why do u do it?“ – „To keep the world outside…to sleep better.“ Ich schweige und denke über deine Worte nach, als du dir kurz die Decke vom Kopf ziehst und mich ansiehst. „In this bed, I can sleep. Better than anywhere else.“ – „Maybe, because of my original persian blanket?“ – „Ya, I think so….its a magic blanket.“

„Ninjaan? Hast du den Kohl ins Klo gekippt? Ich habe dir 1000mal gesagt…!“ – „Wieso ins Klo?“ – „Weil die Schüssel leer ist und nichts im Mülleimer! Wie oft habe ich dir gesagt…!“ – „Der Kohl ist in Yaya´s Bauch.“ – „Der ganze Kohl?“ – „Jap. Ich soll dir sagen, es ist der beste Kohl, den er jemals gegessen hat.“ – „Soll das ein Witz sein?“ – „Nein, ich glaube das war sein Ernst. Er hat alles aufgegessen…“ – „Ist ihm nicht schlecht geworden?“ – „Also heute morgen ging es ihm noch gut.“

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Retrospektive Juni 2011

„Beim Vormittage

und bei der Nacht wenn sie am stillsten ist

Dein Herr hat dich nicht verlassen, noch ist er dir böse.

Wahrlich, jede (Stunde) die kommt, ist besser als die, die ihr vorausging.

Und fürwahr, dein Herr wird dir geben und du wirst wohlzufrieden sein.

Fand er dich nicht als Waise und gab dir Obdach?

Fand er dich nicht irrend (in deiner Sehnsucht nach ihm) und führte (dich) richtig?

Und er fand dich in Armut und machte (dich) reich.

Darum bedrücke nicht die Weise.

Und schilt nicht den Bettler.

Und erzähle von der Gnade deines Herrn!“ (Sure 93)

Du hattest deinen Zug verpasst, nun kommst du erst mitten in der Nacht. Ich kann kaum meine Augen aufhalten, aber absagen wollte ich auf keinen Fall, dafür will ich dich zu gerne sehen. Du schreibst gerade deine Masterarbeit, bist zu spät aus der Bibliothek rausgekommen, du bist angespannt, ich bin mir nicht sicher, ob du mich überhaupt sehen willst. „ I didnt´t sleep last night ninjaan!“ – „U wanna meet another day? It´s late now…!” – “Are u tired?” – “Nope.” – “I am not too tired to meet u, I don’t need to sleep…” Schlaflos bist du, das erwähnst du immer wieder, wenn du bei mir bist schläfst du eigentlich relative fest.

Übermüdet hole ich dich vom Bahnhof ab, völlig fertig setzt du dich zu mir ins Auto, deine Augenringe sind heute noch viel dunkler als sonst. Jeder andere würde wahrscheinlich wie ein Junkie auf Entzug aussehen, bei dir wirkt es nicht so. Du hast dich nicht rasiert, du weisst wie gerne ich deinen 5 Tage Bart mag, ich kneife dir in die Wange, du lächelst erschöpft.

Während der Fahrt grummelst du vor dich hin, mein Fahrstil passt dir nicht. Du redest davon, dass du ewig nicht Auto gefahren bist, wer es aber in deiner Heimatstadt gelernt hat (mehr als 10 Millionen Einwohner), der würde es wirklich beherrschen. Ich reagiere genervt, ich weiss wie man in deiner Heimatstadt fährt – wie ein Wahnsinniger! Ich bin eine gute Autofahrerin! „ U are not that good. U shouldn´t step on the gas that much!” Vielleicht aus Müdigkeit, vielleicht weil ich allgemein etwas empfindlich bei dir reagiere, was auch immer es ist, es brachte mich dazu, einfach anzuhalten. Eine kleine Vollbremsung mitten an einer Kreuzung (es war nachts und kein Auto weit und breit, keine Sorge…), Warnblinklicht an und: „ Do u want to drive ?“

Für einen Moment siehst du mich erschrocken an, dann kommt dein Pokerface zurück, du lächelst milde „ Dont be childish ninjaan – drive! I am quiet now.!

1:0 für dich Yaya. Du bleibst cool, ich reagiere über, reagiere kindisch, du hattest Recht. In meiner Wohnung kochte ich Tee und lasse mich dann neben dir auf dem großen Teppich nieder. „Sorry…sometimes I am too…“ – „Ist ok topoljaan, u are crazy. That´s why I´m here – I like that.” Wir lasen gemeinsam das letzte Kapitel deiner Mastarbeit, hier und da korrigiere ich etwas. Dein Deutsch ist gut, mehr als gut, es ist nahezu perfekt! „Why do u always speak English? Ur German is perfect!?“ – „Because u can!”

Du hast  gegrinst und die Datei geschlossen. Auf meinem Bildschirm erscheint eine arabische Kalligraphie. Du siehst mich an, was hast du in diesem Moment gedacht? „Sura ad duha“ sage ich leise. „I know!“ Dann beginnst du die ersten 4 Sätze zu lesen, besser gesagt zu rezitieren. Dein Arabisch ist ebenfalls beeindruckend gut, deine Stimme wie immer hinreissend. Du unterbrichst dich selbst, du hast eine Zigarette in der Hand, es erscheint dir unangemessen jetzt den Quran zu lesen.  Ich wundere mich, bestehst du doch sonst darauf, kein Muslim zu sein, keiner Religion anzugehören?

„Please conclude it!“ Du siehst mich an, legst die Zigarette zur Seite und fährst fort. Diese Worte bedeuten mir viel, sie von dir zuhören verleiht ihnen den perfekten Klang. Ich bin überzeugt, keiner kann dies schöner als du, nicht mal der aktuelle „Weltmeister im Quranrezitieren“! Als du es beendet hast, siehst du mich wieder lange an, diese Sure sei besonders, besonders schön. Ich lächelte und küsste dich auf die Wange. „U are special“ sagtest du. „U too!“ erwiderte ich.

Sinnlose Streitereien

In meinem Kopf herrscht Leere, ich bin so müde, mein Ohr dröhnt und ist schon den ganzen Tag fast taub (ich werde alt…). Ich wollte einen ruhigen Abend, früh ins Bett gehen, nur schnell noch ein wenig online sein und meine Bewerbungen fertigstellen, irgendwie, auch wenn ich an der Formatierung zu scheitern drohe. Nur einen kleinen Moment, nur ganz kurz. Ich hätte es lassen sollen. Weil ich müde bin und Schmerzen habe, weil ich unzufrieden bin und wissen hätte müssen, dass es so endet. Nein, das konnte ich nicht wissen, aber ich hätte mir denken können, dass es eine solche Richtung einschlagen wird, wenn er auch online ist. Wenn er mich anschreibt und selbst gestresst, müde und genervt ist. Wir sind Hitzköpfe, wir kennen kein Maß.

Nein! Weisst du was Yaya? DU kennst kein Maß, du weisst nicht wann man aufhören sollte! Ich leider auch nicht, aber im Gegensatz zu dir bin ich auch emotional „belastet“ – das weisst du. Du hättest schweigen können, hättest es überhören können, einmal nur hättest du geduldig sein können. Einmal nur! Nur heute, weil ich müde bin, Yaya, so müde und weil ich Schmerzen habe, im Ohr, vielleicht sogar etwas im Herzen und weil ich unzufrieden bin.

Es war nichts, nichts wegen dem man sich hätte streiten müssen, schon gar nicht so. Aber er bist so aufgeladen und ich bin es auch. Ich versuche das Gespräch zu retten, irgendwie.

NToday me and O, made the beat –  I played the piano 🙂

Ycool

…..

NIt was fun to do that today!

Ywith O. yes

NIf I could handle cubase I would try it myself!

Ywith me u prefer to sleep! 

N: we did it this morning! And I just slept when u were mastering it…

Yok it a was joke

Es war kein Joke. Aber ich überhöre das, schlucke herunter was ich dir gerne sagen würde.  Das ich nächtelang mit dir im Studio saß und mit dir an deinen Songs gefeilt habe, dass ich es gerne getan habe, egal wie müde ich war! Und dass es unfair ist, mir vorzuwerfen, dass ich um 4 Uhr morgens auf dem kleinen Sessel einschlafe, während du mit Kopfhörern deinem Song den letzten Schliff verpasst. Diese Konversation mag unwichtig klingen, für mich ist sie das nicht und du Yaya, weisst das ganz genau! Du weisst, dass es mich wütend macht, wenn du damit anfängst, weil es nicht fair ist, weil es nicht wahr ist. Aber du sagst es trotzdem und ich hätte wissen müssen, dass es jetzt nur noch schlimmer werden kann.

Aber ich hätte gerne deine Hilfe bei der Bewerbung, es ist deine Vorlage, du kannst damit umgehen, ich nicht. Ich bin ungeduldig bei so etwas, ausserdem bin ich müde und mein Ohr… Ich frage dich, ob du für mich die Tabellen zur Selbstbeurteilung von Sprachkenntnissen einfügen kannst. Du redest etwas wirr, dein Englisch war schon mal besser, aber du bist genervt und unkonzentriert.

N:  Kannst du mir diese Dings einfügen? Für die  Sprach -Selbstbeurteilung?

Y:  what shall i do ? the table ?

N:  bitte

Y:  what shalli do exactly? u dont have the table?

N: Das was du auch hast…

Y: aha! then? how can i help , i didnt get sorry

N: ill send it to u

Y: u need the table? ok wait i go to my pc

Y: I dont have word! do u know it ?

N: ?

Y: i haveno office in my pc unfortunately. i told u yesterday , im sure!

N: aha ok, but u have another one with office? u told me: Wait I go to my pc…?

Y:  how can i do that without word ? with autocad oder was?

N: Hast du nicht eben gesagt: Wait Ill go to my pc?

Y: i didnt know u want me to do sth in office!

N: Ok than why dont u say: NO Ninjaan I cant do it for u?

Y: its really stupid how u talk now!!  i said i go to my pc cause i tought u need the table!! comic really! why shouldnt i do it if i have office? i told u yesterday that i have no office inm my pc! Paranoia

N: Wusaaa! I am not in mood for this now… I just  got u wrong

Y: wusaaaa has no meaning for me now , try to use words if u wanna say sth! 

N: I just got u wrong! can u maybe just explain it in a normal way? that sucks! 

Y: this is my normal way.how can i think u get wrong . i blame everyone who talks like this!!!

N: Its nothing special…?

Y: look at how u talk firstly!

N: It was my response to ur: With autocad oder was..

Y: i dont wanna know why u said this! u know i dont have! i told u already! but unfortunately: u forget! 

Es ist schwachsinnig, völlig schwachsinnig! Warum streiten wir? Das ist skype, wir schreiben in einer Sprache die nicht unsere Muttersprache ist, weil wir beide eine andere haben. Missverständnisse kommen vor, aber du willst wütend sein. Weil ich was falsch verstanden habe und weil ich vergessen habe, dass du auf einmal kein Word mehr hast?? Mich nervt deine miese Laune, ich habe selbst welche. Ich will aufhören, aber du nicht. Nicht bevor du einmal um dich geschlagen hast.

N: Come on YaYa

Y: come on what?

N: we know each other good enough! 

Y: no i dont think so! 

N: there is no need for this all the time really…

Y: ! interesting

N: Look? I knew u would say that 🙂 

Y: look what_? Bravo!

N: u are fighting with  me FOR WHAT? Because I forgot a simple thing u threw into a conversation yesterday?

Y: are u fine?

N: no

Y:  i would do anything but u just want me sth which i cant do and it nerves me when u have no accuracy in what i tell u! really!  i say i have no word and u want me to edit sth in word! 

N: Ach and u always have???

Es folgt ein kurzer Schlagabtausch, er ist genauso sinnlose wie alles vorherige. Ich bin genervt und du sagst, du seist müde. Wie müde ist eigentlich jemand, der noch so ätzend sein kann? Irgendwann switche ich auf Deutsch um, ich kann nicht mehr englisch reden, mein Kopf platzt, mein Ohr piept seltsam. Ich will nicht streiten, aber ich bin wütend und dann kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen und streite mit dir und du nimmst das an, als wäre es das was du willst.

Y: u surely haveno explaination for that sentencewhich i pasted, casue it is simply meaningless!

N: kannst du deine miese Laune einmal an wem anders auslassen? Ich habe selber schlechte Laune! ich hab was vergessen, ok. Vergib mir!

Y: !

N: Du machst daraus ein riesen Ding und weisst genau, dass es mich ärgert und beschäftigt und das ich nicht streiten will! Und du machst es trotzdem!

Y: no, its not like this! and ninja:  why do u try to cortrect my behaviour always?

N: I dont try to! Its not me! U are analyzing me all the time!  I just want some patience it´s not that much! 

Y:  dont u understand really????

 !

 doenst it make u angry when i tell this to u!? ninja i should sleep really

N: reread ur words , when u have time

Y: i dont wanna read my words! i said autocad! is it my answer?

N: ok for not holding u back  because u are  sleepy: my fault! sorry!

Y: do u think im so fool that im happy when u say my fault?

N: Do u think I am happy right now? *

Das war´s, dann ist er weg. Ich sitze da und ärgere mich, über mich selbst, über ihn, darüber, dass wir über das blöde Internet kommunizieren müssen, wo man keine Mimik sieht und keinen Tonfall hört. Ja, ich habe ihm nicht zugehört, ich habe nebenbei noch mit einer Freundin bei FB geschrieben und nicht richtig aufmerksam gelesen. Wieso sollte ich auf die Idee kommen, er habe plötzlich kein Word mehr? Er hatte irgendwas in der Art gesagt, aber eigentlich geht es hier nicht um Word und auch nicht darum ob ich mal zuhöre oder nicht.

Er ist wütend, auf alles, auf jeden, auf mich, weil ich gerade da bin. Ich weiss, dass es vieles gibt, dass ich nicht von ihm weiss, dass er glaubt, mein Leben wäre rosarot, weil ich in einem „freien Land“ aufgewachsen bin und er seine Narbe, aus seiner „unfreien Heimat“ nicht zeigt, nicht zeigen will. Lieber schlägt er um sich, mit Worten natürlich nur. Er ist ein Kämpfer, nichts wurde ihm in den Schoss gelegt, darauf ist er stolz, das soll er auch sein. Ich habe den größten Respekt davor.  Aber meine Welt war auch niemals rosarot. Das ist ok, ich beklage mich nicht, ich schlage genauso um mich. Ein weiterer Grund, abgesehen von der Beziehungsunfähigkeit und seinen nicht vorhandenen Gefühlen (jedenfalls was das große L-Wort angeht), der uns für absolut nicht kompatibel auszeichnet. Er braucht, wenn er überhaupt jemanden braucht, eine ruhige Person, genauso wie ich.

Zwei Hitzköpfe mit angestauter Wut verletzten sich zu gerne. Ich sollte aufhören, aufhören mit dem Allen, weil es mich verletzt, zu sehr. Er schläft seit Stunden, ich bin wach. Ich kann nicht schlafen, weil ich mich frage, wie lange es dauert, bis wir uns beruhigen, bis einer von uns nachgibt. Eigentlich gibt er nach, ja du Yaya, du bist derjenige der immer gekommen ist und gesagt: „Dont be angry with me Ninjaan…“ – Sagst du es nochmal? Denn wenn nicht, dann werde ich auch nichts sagen, weil es vielleicht dann besser so ist…für mich.

* Bitte beachtet die Fehler in der Konversation nicht, das ist copy/paste, zum größten Teil!

Und weils so gut passt: