Was es in Jordanien nicht alles gibt…

Da bin ich wieder! Das klingt so fröhlich, nicht wahr? Bin ich eigentlich gar nicht. Wobei, doch, ich bin es! Ich bin glücklich wenn ich mich an die wundervolle Zeit erinnere. 12 Tage in denen wir jede Sekunde ausgekostet haben und manchmal erst dann schliefen, wenn wir uns vor Erschöpfung nicht mehr auf den Beinen halten konnten. Wir sind in den Süden ans Meer gereist, haben einen Ausflug in den Westen gemacht und Amman bei Nacht erkundet. Die Unbeschwertheit konnten wir uns bewahren, bis zur letzten Minute, als ich durch die Passkontrolle musste. Dann war es wieder um uns geschehen, der 3. Abschied – wir hoffen beide, dass es nun der Letzte war.  (Daumen drücken erwünscht! ^^)

Weil ich nicht besonders gut darin bin, ausführliche Reiseberichte zu schreiben, gibt es auch diesmal nur ein paar Bilder. Wer gerne mehr über Jordanien wissen möchte: Einfach fragen 😉

Beginnen wir mit etwas zum Schmunzeln: 

Wenn man nichtsahnend in Amman mal in eine Seitenstraße abbiegt – versperrt schon mal eine Ziegenherde den Weg. 

 

IMG-20130709-WA0003

 

In Aqaba machen Kamele ihre Mittagspause auf den kleinen Grünstreifen, zwischen den Straßen und Polizisten (hinten links) glauben du wärst ein ausländischer Spion, der sie fotografiert – weil sie das Kamel gaaar nicht gesehen haben vorher….ist ja so gut getarnt da… 😉 

DSCN2550

 

Amman hält den Weltrekord in „gigantisch große Falafel backen“

 

IMG-20130709-WA0000

 

Thrombosestrümpfe im roten Meer! 

 

DSCN2520

Ninjaan ist dann mal weg

Sooooo, in etwa 28 Stunden geht mein Flug nach Jordanien! Endlich!

Weil ich aber von Frankfurt aus fliege (der einzig bezahlbare Direktflug) gehts heute schon mit meinem Vater nach Köln. Für die nächsten 2 Wochen sind Amin und ich endlich wieder zusammen! Ich zähle schon die Minuten!

Ich wünsche euch allen einen tollen Juli!

Bis bald! ninja-love-1-jpg

Die arabische Leichtigkeit oder Abzocke leicht gemacht

Ich glaube selten war die Planung einer Reise so stressig für mich wie diese hier. Das mag zum Teil an meiner jetzigen, etwas unausgeglichenen, etwas eingeschränkten Situation liegen, aber ich könnte schwören, diesmal ist es auch einfach wie verhext! Und ich habe Jordanien innerlich schon gefühlte 100000mal mehr verflucht als alle anderen Länder in die ich bis jetzt gereist bin.

Ja, die Einreise nach Israel ist für mich immer eine Tortur, aber die Planung der Reise an sich ist kein Problem. Flug buchen, einen gültigen Pass besitzen (am Besten ohne irgendwelche Stempel arabischer Länder und auf gar keinen Fall einen aus dem Iran) und ab gehts. Visum gibts am Flughafen, für 0 Euro (solange man nicht die Stunden der Befragung und das langsame Abdriften in den Wahnsinn in Geld aufwiegt) – that´s it.

Iran war ähnlich unkompliziert für mich. Flug gebucht, 2. Pass beantragt, weil in meinem ersten schon ein Stempel aus Israel zu finden war, Termin mit der Botschaft gemacht und Visum erhalten, für den genauen Zeitraum meiner Reise (3.5 Wochen). Das Visum kostete mich etwa 26 Euro (soweit ich mich erinnern kann).

Jordanien sieht das alles etwas anders. Da kostet das Visum am Flughafen Geld. Und mein Plan nach Tel Aviv zu fliegen und dann über die Allenby bridge/King Hussein Bridge nach Jordanien einzureisen ist unmöglich, weil Jordanien an dieser Grenze keine Visa ausstellt! Die beiden anderen Grenzübergänge liegen ganz im Süden oder ganz im Norden, für mich (temporär mobil eingeschränkte) ist das nur schwer zu bewerkstelligen. Also muss der Flug nach Amman gehen.

Okay, der Flug kostet fast 200 Euro mehr und statt 4.5 Stunden werde ich, mit Zwischenhalt in Istanbul, 12 Stunden unterwegs sein (sag mal Janavar,  wenn du das hier liest: „Wie ist der Flughafen denn so?“ ). Okay, das werde ich überleben. Aber nun das eigentliche Problem. Ich muss das Visum hier beantragen, da ich ein sogenanntes „double entry visa“ brauche. Brauchen, weil ich für einige Tage nach Jerusalem rüberhuschen will, Freunde besuchen, die seit Monaten auf mich warten. Okay denke ich mir, kann ja nicht so schlimm sein.

Naja, schlimm nicht, aber gleich mal 20 Euro teurer. Auch das ist zu verschmerzen, nun soll ich aber meinen Pass zur Botschaft schicken (!) per Einschreiben und einem Umschlag (Einschreiben), damit sie es mir zurückschicken. Okay….mache ich. Ich bin schon etwas genervt, weil ich nicht verstehe, warum ich nicht zum nächstgelegenen Konsulat kann und warum das Schicken nicht wenigstens schon im Preis inbegriffen ist. Aber gut… man meckert ja nicht allzu sehr.

Ich tue also alles was man von mir verlangt und lege noch eine Zettel mit meinen Flugdaten bei, damit sie wissen für welchen Zeitraum ich das Visum brauche (genau 28 Tage, das ist die normale Dauer, sonst muss man es verlängern lassen und sich am Besten bei der Polizei melden und nen HIV Test machen lassen !!!!). Und dann bange und hoffe ich, dass sie es schnell bearbeiten, ich meinen Pass noch rechtzeitig zurück bekomme, und nicht am Ende mit meinem 2. Pass einreisen  muss, was bedeutet hätte, dass ich mir den Kurztrip nach Jerusalem von der Backe putzen könnte (iranischer Stempel und so…).

Und wow! Sie brauchen nicht mal 2 Wochen! Ich bin begeistert. Der Pass ist da, Visum drin, alles gut!

Dachte ich jedenfalls. Bis ich das „expire date“ meines Visums sehe: 01.05.2013. WTF? Mein Rückflug ist in der Nacht vom 6. auf den 7. !!! Das steht auch so in meinem Anschreiben, das steht auch bei meinen Flugdaten! Ich habe ein Visum für genau diesen Zeitraum beantragt! Verwirrt sehe ich, dass mein Visum schon seit dem 01.04. gilt. Wieso bitte?

Amin ist nicht zu erreichen, er hatte eine 24 Std. Schicht im Krankenhaus und schläft. Also rufe ich die jordanische Botschaft direkt an.

Ninjaan: Vielen Dank für die schnelle Beartbeitung, aber ich glaube ich habe da ein kleines Problem!

Fr. von der Botschaft: Gern geschehen! Was für ein Problem?

Ninjaan: Mein Visum gilt nur bis zum 01.05., mein Rückflug ist aber fast eine Woche später!

Fr. von der Botschaft: Aha…achso?

Ninjaan: Achso? Bin ich dann illegal im Land oder wie?

Fr. von der Botschaft: Ach neee, nein quatsch. Das macht nichts!

Ninjaan: Wie das macht nichts? Und warum haben sie mir das Visum schon zum 01.04 eingetragen, wenn ich erst 8 Tage später da bin?

Fr. von der Botschaft: Ja, weil wir es da ausgestellt haben.

Ninjaan: Aha, und wenn ich das Visum vor nem Monat für den selben Zeitraum beantragt hätte, wäre das jetzt vor meiner Reise abgelaufen oder wie?

Fr. von der Botschaft: Hm…also machen sie sich keine Sorgen. Das is egal, wirklich.

Ninjaan: Egal…okay, ich sage denen dann, die sollen sie anrufen, sie hätten gesagt es ist egal. Ich bezahle nicht für noch ein Visum!

Fr. von der Botschaft: Ne, ne müssen sie nicht. Alles gut.

Ist egal? WTF? Das is doch nicht egal? Was ist das für eine Logik bitte? Ab Ausstellungsdatum? Das ergibt keinen Sinn! Was, wenn ich nun mein „double entry visa“ beantrag hätte, weil ich genau am 01.05. nach Jerusalem wollte? Ich wäre also am 4.05. nicht mehr reingekommen, weil mein Visum abgelaufen ist? Wofür habe ich es dann bezahlt?

Amin, den ich inzwischen mit whatsapp Nachrichten bombadiert hatte, ruft mich endlich an. Er winkt ab, sagt mir auch das es nicht so schlimm ist. Aber er fügt hinzu „Naja, dann muss man die halt etwas….“schmieren“. SCHMIEREN? Ich schmiere höchstens der Frau von der Botschaft eine! Die kriegen keinen Cent mehr von mir! Ich glaube es hackt!

Hach, so könnte ich mich den ganzen Tag aufregen und am Meisten hat wohl Amin drunter gelitten. Aber geduldig wie er ist, versichert er mir nur immer und immer wieder „Okay Ninjaani, du bezahlst gar nix mehr. Du beschwerst dich! Ja, genau! Alle böse! Wir geben denen keinen Cent.“ – Ich weiss, er sagt das nur um mich zu beruhigen und weil er meine Aussetzer noch immer für niedlich hält…aber ich sehe es jetzt schon kommen:

Ninja mood in Amman

Ich hoffe, dass ist nur die „arabische Leichtigkeit“ und keine Abzocke, denn wenn, dann sehe ich schwarz – FÜR DIE ANDEREN!

 

 

 

TO DO Liste – Reisecheck

In weniger als zwei Wochen geht es endlich los, meine Reise zu Amin! Wir können es beide kaum abwarten und obwohl es erst einen Monat her ist, dass er zurück gegangen ist, sind wir uns einig, dass diese 4 Wochen schon viiiiiel zu lang waren. Einen Monat werde ich dort verbringen und nur für wenige Tage kurz „rüber“ nach Jerusalem huschen, um Freunde zu besuchen. Ich stecke im Grunde mitten in den Vorbereitungen und habe noch so einiges zu erledigen, bevor es dann am 8. endlich von Hannover aus Richtung Amman geht.

Was ich schon erledigt habe:

neuen Pass bestellt und erhalten (91 Euro Express Pass!!!! )

Pass + geforderte Unterlagen an die jordanische Botschaft geschickt.  (Double entry visa und so….)

Kopfhörer für die Reise bestellt. (Ohne Musik halte ich die 5 1/2 Std. Aufenthalt Istanbul airport nicht aus…)

Tablet PC bestellt. (Ich muss lesen, zwar erlaubt meine gewählte Airline mehr Gepäck als üblich…aber so spare ich einfach Platz)

Sommerkleider zum Schneider gebracht. (Jahaaaaaaa: SOMMER!)

Das Okay von der Physiotherapeutin und dem Arzt eingeholt.

Grenzübergänge Jordanien/Israel ausgiebig studiert (Bin noch nicht so ganz schlau draus geworden, steht dennoch schon auf dieser Liste)

Reisepläne und Unternehmungen gemeinsam mit Amin geplant (u.a. eine Kunstausstellung in Amman Thema: Die Werke von Mahmoud Darwish – YEAAAH!!!)

Was ich noch erledigen muss:

– Die ältere Dame anrufen, bei der ich zuletzt in Jerusalem gewohnt habe und meinen  Besuch ankündigen. (In der Hoffnung, dass sie mir Unterschlupf gewähren wird.

– Ein Geschenk für diese Dame besorgen. (Ein Foto von ihr, Plitschi und mir schick eingerahmt und nen Schnaps wäre wohl das Beste)

– Geschenkte für Amins Familie/Eltern (Am Besten wohl Schokolade und irgend eine nette Deko…? Für Ideen bin ich sehr dankbar!)

– Einen anderen Gang als den von Quasimodo erlernen, bitte bis zum 08.04…

– Adressen von Freunden aufschreiben, um Karten zu verschicken.

– Versuchen meine neuen Haarpflegeprodukte in kleinere Behälter umzufüllen – zu groooß!

– Mit einer Freundin aus Haifa absprechen, wann genau ich sie besuchen kann.

– Einen Freund aus Ramallah bitten, mich an der Grenze im Norden abzuholen, falls ich nicht über den Grenzübergang Allenbybridge kann.

– Süßigkeiten für Freunde aus Jerusalem mitbringen – sie sind verrückt nach dt. Schokolade

– Zum Frisör gehen und ins geliebte „Waxxhouse“ 😉

Und das Wichtigste:

Rausfinden, ob ich die mir überhaupt Urlaub geben, für diesen Zeitraum! – Ich hatte soviel Stress mit meinen jetzigen Arbeitgebern, dass es mir eigentlich auch egal ist, wenn sie sich quer stellen, fahre ich dennoch…

Ich glaube, dass wäre erstmal so das Wichtigste…wahrscheinlich fallen mir in der letzten Nacht aber noch 1000 andere Dinge ein, die ich hätte machen müssen o.O

Sehnsucht

Amin ist nun seit 1 1/2 Wochen fort. Er fehlt mir unendlich. Zu unserem Glück gibt es Smartphones und Internettelefonie, damit halten wir uns über Wasser. Anders könnten wir unsere stundenlangen, internationalen Gespräche wohl nicht führen – so können wir unsere Sehnsucht wenigstens etwas stillen.

Aufgrund meiner verpatzten OP (werde ich noch drüber berichten), müssen nun  alle meine Pläne umgeworfen werden. Ich werde, wenn der Doc das ok gibt, schon in 4 Wochen zu ihm fliegen, um mich dann anschließend am Kreuzband operieren zu lassen. Eigentlich war ja Mai geplant, nach der OP (dieser hier) und bevor ich wieder arbeiten kann (natürlich habe ich genug Urlaub um überhaupt fliegen zu können.)

Nun sind es also  nur noch wenige Wochen, ich bin furchtbar aufgeregt! Ich werde seine Familie treffen, das erste mal in Jordanien sein. Es gibt soviel vorzubereiten und ich bin immer noch mehr oder weniger ans Haus gefesselt…

Aber wenigstens hat die Sehnsucht dann ein wenig Pause…

In absolut beschissenen Zeiten…

 

muss man manchmal Dinge tun die völlig unvernünftig sind, damit es einem besser geht.

Und wo geht es ninjaan besser, immer besser als hier? Richtig, in Jerusalem!

Und weil ich im Dezember Geburtstag habe und meine Mutter meinen „jämmerlichen“ Anblick kaum noch ertragen kann, hat sie meinen Vater und andere dazu überredet, mir einen Flug nach Jerusalem zu schenken – damit ich spätestens dann wieder mal richtig Freude haben kann.

Unvernünftig ist es allemal, da ich, wir, uns das gar nicht leisten können und ich glaube ich, nicht mal wirklich so viel Urlaub habe? Aber egal…lässt sich alles regeln. Und bei diesem Anblick empfinde ich tatsächlich schon so etwas wie Vorfreude.

Ich danke euch Mama und Papa! Ihr seid die Besten!!!

 

Von der Hitze betrunken…

wandele ich nun seit 2 1\2 Tagen durch Israel, das gelobte Land. Bis heute Mittag befand ich mich noch in Tel Aviv, nun sitze ich in einem kleinen gemuetlichen Hostel in Haifa. Meine Entscheidung nur 1 1\2 Naechte in Tel Aviv zu verbringen und nicht gleich 3 oder 4 bereue ich nicht. Im Gegenteil, ich war froh der unmenschlichen Hitze, dem wilden Getuemmel und den unzaehligen Hippies auf dem „Rooftop“ meines Hostels endlich zu entkommen. Nicht, dass ich speziell etwas gegen Hippies haette, nicht mal dann, wenn es wie in diesem Falle „Pseudo Hippies“ waren (Investment Baenker, angehende Juristen etc.), ich merke aber doch, dass ich nicht mehr so sehr der Hostel -Typ bin. Ob das am Alter liegt? Nun ja, mit 25+ fuehle ich mich nun eigentlich nicht zuu alt und bin auch sicherlich nicht die Aelteste hier, aber es hat seinen Reiz verloren und, wahrscheinlich ist auch dies ein schwerwiegender Punkt, ich bin das erste Mal in Hostels auf der israelischen Seite, dazu muss man einfach sagen, dass viele hier aus ganz anderen Gruenden gekommen sind, als die Leute die in der Westbank oder Ostjerusalem leben. Das macht insofern einen Unterschied, als dass man hier ganz andere Gespraechsthemen hat – als ich gestern Abend in Tel Aviv nach meiner Reiseroute befragt wurde und die Westbank erwaehnte herrschte betretenes Schweigen – ganz so weltoffen sind die Hippies naemlich dann doch nicht.

Nun bin ich also in Haifa, hier ist alles ein wenig entspannter, lockerer, durchmischter. Die Stadt ist wunderschoen, das Klima doch etwas angenehmer und das Essen hervorragend. Was ich noch schoen finde ist die gute Durchmischung israelischer und arabischer Bewohner Haifas, alles scheint wunderbar nebeneinander zu harmonieren, ergaenzt sich. Man hoert an jeder Strassenecke ein munteres Gemurmel in hebraeisch oder arabisch, der Gebetsruf schwingt andaechtig von den Minaretten und orthodxe Juden sind auf dem Weg zur Synagoge, scheinen sich im Rythmus des Muezzin fortzubewegen – wunderschoene Momente, die man kaum mit einer Kamera einfangen koennte.

Zum Trost aber noch ein Bild von dem vorzueglichen arabisch\israelischem Essen, dass ich heute zu mir genommen habe:

Hummus mit Hackfleisch, Tabouleh, frischem Brot und eingeletem Gemuese mhhmmmm

 

I love u Israel – I love u Palestine: 110 days to go!!!!!!!!

Ich habs getan! (Ja wieder mal hab ich etwas getan, was mich in Euphorie aufgehen lässt – aber wenigstens etwas, das ich später nicht wirklich bereuen werde!) Ich habe mir einen Flug nach Tel Aviv gebucht! Etwas mehr als 3 Jahre ist es jetzt her, dass ich dort war, in Israel/Palästina. Der atemberaubendste Fleck dieser Erde, der Ort in den man sich sofort verliebt, verlieben muss, weil es nicht anders geht.

Es war Liebe auf den ersten Blick! Der 18.12.2004, als ich mitten in der Nacht, völlig fertig von dem Verhör am Flughafen, endlich das Gebäude verließ und nach einem Sherut (eine Art Taxi) ausschau hielt! Eigentlich war es Liebe auf den ersten Atemzug, denn es war dunkel und ausser des Flughafengebäudes und einigen vereinzelten Reisenden gab es nicht viel zusehen. Aber ich habe mich verliebt! Die ganze Fahrt über nach Jerusalem habe ich aus dem halb-offenenFenster gesehen und einfach eingeatmet -so riecht Liebe, so riecht Heimat – auch wenn man noch niemals vorher dort war!

2009 verliebte ich mich auf´s Neue und fragte mich wie ich die letzten 4 Jahre ohne diese Liebe ertragen hatte? Jetzt haben wir 2012 und ich fliege wieder, für ganze 3 Wochen! Ich liebe Israel und ich liebe Palästina und ich vermisse es so sehr wie man sonst nur einen geliebten Menschen vermisst, so sehr wie man sonst nur die eigene Heimat vermisst!

110 Tage und ich werde wieder mit meiner Liebe vereint sein, für

ganze 3 Wochen!

I love u Israel – I love u Palestine!

Sonnenuntergang nähe Jaffa Gate (2009)