Das erste Mal…

maenner-streit-unrechtJap, ne, nicht das. Schön wär´s und ich habe gehört, dass soll heutzutage sogar schon über´s Internet gehen – aber nein, nicht das erste Mal, sondern das erste Mal: Streiten und es nicht im selben Gespräch noch bereinigen.

Es war kein „Ich hasse dich jetzt und werfe dir alle unmöglichen Dinge an den Kopf“-Streit. Aber wir haben beide unterschiedliche Meinungen, beide sind wahrscheinlich sogar von Aussen verständlich – und gerade das macht es so kompliziert! Wer gibt jetzt nach? Und weil wir das beide nicht konnten und wollten, habe ich das Gespräch beendet, ruhig aber bestimmt und er hat es akzeptiert, was er sonst bei Meinungsverschiedenheiten eigentlich (Gott sei dank) nicht tut.

Eigentlich habe ich festgestellt, dass es wirklich besser ist, immer alles gleich zu bereinigen, alles auszusprechen und eine Lösung zu finden. Es erspart einem die Wut, die sich mit der Zeit aufstaut und man läuft nicht Gefahr irgendwann zu explodieren und „alte Karmellen“ auf den Tisch zu bringen.

Aber diesmal ging es einfach nicht, ich wollte nicht weiter reden, weil ich meine Gedanken sortieren will, ähnlich geht es ihm wohl auch gerade. Wir werden auch dieses Thema nicht auf die lange Bank schieben, können wir gar nicht, weil es mit meinem Besuch im Juli zu tun hat – aber ich habe gerade absolut keine Lösung im Kopf ausser  „Er hat gefälligst nachzugeben!“ – Klingt nicht gerade nach einer guten Lösung, is mir klar.

Und nu? Ich weiß es nicht, wirklich nicht. Das hier gefährdet, denke ich zumindest, nicht unsere Beziehung oder unsere Gefühle, aber es ist vielleicht die erste „Härteprobe“, eine von den vielen die uns noch blühen wird, wenn wir weiterhin vorhaben, unser Leben miteinander zuverbringen. Und das meistern dieser Probe, davon bin ich überzeugt, ist wahrscheinlich entscheidend für unsere Beziehung.

Deshalb sitze ich hier nun und überlege hin und her, ich gehe davon aus, das spätestens in 2 Stunden mein Telefon klingeln wird und wir dann zu einer Einigung kommen müssen, müssen, weil wir so nicht einschlafen wollen, nicht im Streit. Und ganz besonders in solchen Momenten wird mir klar, wie beschxxx eine Fernbeziehung sein kann. Solche Themen könnten bestimmt besser geregelt werden, wenn man sich gegenüber säße und nicht auf die, immer mal wieder schwächelnde Verbindung mit Viber, angewiesen wäre. Aber Jammern bringt nun auch nichts…

Ach und bevor ich es vergesse: Ich finde erste Male irgendwie immer ziemlich… -.-

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Ninja mood und seine Folgen

Mittwoch Abend, mitten in der Woche, ich sollte zuhause im Bett liegen, das Jahr ist wie verhext, alles geht daneben, mittlerweile sogar im Job. Tadel vom JA (tzzz) und geklautes Portemonai (auch unter den liebsten Jungs ist doch einer, der…). Ich liege aber nicht im Bett, sondern bin mit zwei ehemaligen Arbeitskolleginnen, wir trinken ein bisschen und hören Musik. Auf die Dauer wird das langweilig, in benebelten Köpfen entsteht die Idee ein Taxi zu rufen, ab in die nächste Großstadt, feiern gehen. Gut, es ist Mittwoch, aber was solls, das schaffen wir schon und wie vernünftig ist man schon nach ein paar Gläsern? Auf gehts, 80 Euro durch 3 geteilt, zu teuer, aber who cares?

Der Abend ist schön, wir tanzen, lachen haben Spass, alles ist gut, bis irgendwann, kurz vor Schluß die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Eine meiner Arbeitskolleginnen, Nela, flirtet mit einem Mann, der aber wohl zuvor schon mit einer Anderen beschäftigt war. Diese tickt aus und geht auf Nela los, wir gehen dazwischen und werden prompt vor die Tür befördert, die Angreiferin hat einen Bruder der Türsteher ist – keine Chance für uns. 25 Minuten muss ich mich mit den Türstehern streiten bis mir der umkämpfte Mann von Nela meine Jacke holen darf.

Draussen auf der Straße wird weiter gepöbelt, Nela ist überfordert, ich bin durchgefroren und drehe durch. Ich wiederhole lieber nicht was ich sagte, aber schön war es nicht. Ein junger Mann der plötzlich auftauch hält mich zurück, will mich beruhigen, redet auf mich ein, ich bin schon fast blind vor Wut – ninja mood auf nahezu höchster Stufe. Aber ich beruhige mich, der ninja mood zeigt Wirkung und das Mädchen (Frau mag ich sie nicht nennen), wird ruhig und geht.

Ich will nachhause, glaube nicht, dass die Sache schon erledigt ist, ich kenne das zu gut. Aber auf mich hört keiner und so latschten wir zum nächsten Club, direkt auf die Tanzfläche. Der junge Mann ist noch an meiner Seite, ich habe keine Lust mich zu unterhalten, erst recht nicht, als ich bemerke, dass auch das Mädchen in diesem Club ist und Nela schon mit den Blicken anvisiert hat.

5 Minuten dauert es, vielleicht weniger, dann greift sie Nela ein zweites Mal an, diesmal gleich mit der Faust. Unsere andere Freundin hält Nela zurück, ich das Mädchen. Sie schlägt wild um sich – meine ninja mood Leuchte ist auf rot gestellt. Weil sie nicht aufhört und ich mich nicht mehr beherrschen kann, packe ich sie am Schopf und werfe sie gekonnt (nein, ich mache eigentlich Kampfsport, aber wir Sozialarbeiter haben so einiges drauf, wenns sein muss…) auf den Boden. Als ich mich aufrichte, sie loslasse sehe ich nur noch zwei Türsteher auf mich zukommen – eine Sekunde später werde ich mit voller Wucht weggestossen und liege auf dem Boden. Ich will aufstehen, aber ich kann es nicht mehr, mein Knie knickt weg.

Der junge Mann eilt zu mir, hilft mir auf. „Ich kann nicht mehr gehen!“ sage ich mit zitternder Stimme. „Ich bringe dich raus, bevor sie die Polizei rufen!“ beruhigt er mich. Meine Freundinnen sind weg, keine von ihnen geht ans Telefon, wir stehen draussen, naja ich stehe weniger und hänge eher an seinem Arm – der Schmerz treibt mir die Tränen in die Augen. Er wolle mich zum Bahnhof bringen, ich könne nicht hier bleiben, wir nehmen ein Taxi. Ich denke noch, wie anständig das von ihm ist, wo er mich doch gar nicht kennt. Am Bahnhof angekommen, versucht er mich zu küssen, fragt ob ich mit ihm in ein Hotel gehen will. Geschockt sehe ich ihn an, ich würde ihn gerne wegschlagen, aber dann könnte ich nicht mehr stehen, also weine ich. Ich weine bitterlich. Ich habe Angst, kann mich nicht wehren, wer weiß wie der Typ drauf ist?

Von meinen Tränen schockiert, stützt er mich bis zum Eingang vom Hauptbahnhof und dreht sich dann wortlos um und geht. Anständig sieht anders aus. Ich lehne an einer Wand, stehe auf einem Bein, der Schmerz wird immer stärker, die Tränen laufen mir über´s Gesicht.

Ich ziehe mein Handy aus der Tasche, wen soll ich anrufen? Das hier ist Yaya´s Stadt, soll ich ihn anrufen, in diesem Zustand? Aber wen sonst? Es ist halb acht Uhr morgens, ob er schläft? Ich traue mich nicht, beginne noch mehr zu weinen und wähle Plitschis Nummer, sie geht sofort ran. Vor Schluchzen versteht sie kaum ein Wort, sie hört mich nur immer „Sag mir, kann ich Yaya anrufen? Kann ich ihn anrufen? Kommt er um mir zu helfen?“ sagen. Nach und nach erkläre ich ihr die Situation, sie hat kein Auto, kann mich nicht holen. Ich solle ihn nicht anrufen, erstmal nur eine Sms…man weiss nie und würde er nein sagen? Dann würde ich, Ninjaan, doch total zusammenbrechen. Recht hat sie. Ich weine weiter, die Menschen am Bahnhof würdigen mich keines Blickes, nicht mal die Bahnhofsmission macht halt, um mir Hilfe anzubieten (Wofür genau sind sie nochmal da?)

Ich schreibe Yaya eine Sms „Bist du wach?“, mehr sage ich nicht, hoffe er antwortet schnell. Tut er aber nicht. Mein Akku ist fast alle. Plitschi ruft mich wieder an, sagt mir von welchem Gleis mein Zug fährt und wann, hat meine Mutter informiert, die  mich vom Bahnhof abholen wird. Ich brauche 20 Minuten bis zum Gleis, weil ich kaum laufen kann, zweimal beinahe vor Schmerzen zusammenbreche, niemand bietet mir Hilfe an, meine Tränen versiegen, ich muss hier weg, es ist kalt.

Ich erwische den Zug gerade noch, schlafe vor Erschöpfung ein und der Schaffner verschont mich, aus Mitleid, kurz vor meiner Haltestelle, 40 Euro Strafe für´s Schwarzfahren zubezahlen. Wenigstens ein netter Mensch. Mittlerweile habe ich Nachricht von meinen Freundinnen, sie seien noch in Hannover, hätte mich verloren, Nela sei ohnmächtig geworden, vor lauter Alkohol. Es hagelt Entschuldigungen, weil ich allein gelassen wurde, solange bis mein Handy ausgeht.

Ich verbringe den ganzen Tag in der Notaufnahme des KH, was mit meinem Knie ist wissen sie nicht, kein Bruch sagt das Röntgenbild. Ich bekomme eine Schiene und eine AU und eine Überweisung zum Orthopäden.

Abends erreicht mich eine Sms von Yaya, er sei wach und wer ich wäre. Ich antworte nicht, was sollte ich auch sagen?

4 Tage später bin ich beim Orthopäden, er punktiert mein Knie und zieht 8 Spritzen Blut heraus, er ist erschrocken. Er befürchtet etwas sei mit meinen Bändern nicht in Ordnung. Krankschreibung für 2 Wochen, Überweisung zum Radiologen und das Verbot am 17.12. zu fliegen – keine Chance. Wäre mein Neffe nicht mit mir in der Arztpraxis gewesen, hätte ich sicher wieder geweint – manchmal ist es einfach zuviel…

Und das alles, weil ich im Ninja mood einer Freundin geholfen habe…

Retrospektive Dezember 2011: Das letzte Treffen Teil II

„ Vaghty minevisam azam kam nemishe dard

…..

Vaghty minevisam raavi dardam

Vaghty minevisam fattehe donia ” 

(Wenn ich schreibe, vermag dies nicht meinen Schmerz zu lindern – … – Wenn ich schreibe, dann erzähle ich dir davon – Wenn ich schreibe, bin ich der König dieser Welt) Yaya´s Song

Dein Zug hatte Verspätung und ich somit mehr Zeit mich auf unser Zusammentreffen einzustellen. Noch einmal durchatmen, noch einmal die Mauer höher ziehen. Da kommst du schon…3 -2-1 Lächeln!

Ich öffne dir von innen die Türe, mit einem Satz lässt du dich neben mich fallen und umarmst mich überschwänglich. „Sorry, ninjaan! Vallah Sorry! Can u forgive me Topoli?“  Ein Kuss auf die Wange, der, hätte ich nicht meinen Kopf zur Seite gedreht, ein Kuss auf den Mund geworden wäre. Alles ist gut versichere ich dir und setze das Auto rückwärts aus der Parklücke. Du hebst skeptisch eine Augenbraue. Nichts ist ok, sagst du. Ich widerspreche dir, setze ein falsches Lächeln auf. Du siehst aus dem Fenster:“ Is it so hard, just to say it?” – “I don´t know what u are talking about! Everything is fine, we are going to record tonight. What´s your problem now?” Du schüttelst den Kopf und schweigst, die gesamte Autofahrt, ich rede, und rede, ununterbrochen, je mehr ich rede, desto mehr ich dir vorspiele wie egal es mir ist, dass du meinen Tag vergessen hast, umso verstimmter wirst du.

„U want to keep this show for the rest of the evening?” 

Ich sehe dich verständnislos an und schließe das Studio auf, fahre den Pc hoch und rede weiter über die freien Tage, den Song meiner Jugendlichen, die Software irgendwann dann drehe ich mich doch zu dir um, weil ich deinen stechenden Blick spüre. Du sitzt auf dem Sessel gegenüber von mir und siehst mich an. Ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken, dein Blick ist so durchdringend, dass ich ihm kaum standhalten kann und automatisch meine imaginäre Wand noch ein wenig höher ziehe.

Ich lächel und frage dich, ob du den ganzen Abend so grummelig rumsitzen willst? Dein Blick verfinstert sich, du schüttelst den Kopf. „Are u happy like this? Does it feel good to keep everything inside? Can´t u just, one time in ur life, stop being a runaway?” Ich spüre die Wut in mir hochkochen, meine Mauer bekommt Risse. Demonstrativ ziehe ich mir einen Stuhl heran und setze mich dir gegenüber. Immer noch betont cool frage ich dich, was du genau von mir möchtest und worüber du reden möchtest und noch viel mehr will ich wissen, warum wir nicht einfach aufnehmen können, wie wir es geplant hatten?

Du wendest deinen Blick von mir ab, schüttelst den Kopf, ich erkenne darin eine Verächtlichkeit, die meine Mauer endgültig einstürzen lässt. Der Gefahr nicht gewahr, fragst du mich noch einmal, warum ich es nicht einfach aussprechen kann und warum ich glaube, er wäre so ignorant nun etwas aufzunehmen? Es explodiert in mir, wütend erhebe ich mich von dem Stuhl und sehe nun, mit einer ähnlichen Verachtung auf dich, im Sessel sitzend, herab.

 „U think u hurt me? U really think u are someone who is able to break my heart? Let me tell u something Yaya: U ARE NOT! I don´t care if u care or not. It was just impolite and wether do I need ur excuses nor ur explanations! I simply don´t care! I give a shit!”

Mit einem Ruck erhebst du dich aus dem Sessel und stehst für den Bruchteil einer Sekunde ganz nah vor mir, dann senkst du den Blick, nimmst dir eine Zigarette und gehst vor die Tür. Ich folge dir, versuche, selbst überrascht von meinem Gefühlsausbruch, der so nicht geplant war, so nun wirklich nicht, einzulenken. Ich bitte dich reinzukommen, mit mir den Song aufzunehmen, nicht zu streiten, weil es sowieso egal wäre, weil alles egal ist und wir uns nichts schulden. Wenige cm stehst du vor mir und siehst mich an, ich kann in deinen Augen nicht lesen was du denkst und so weiche ich deinem Blick aus.  Du schüttelst den Kopf, verziehst dein Gesicht zu einem Grinsen und setzt noch einmal an, diesmal schwingt eine ungeahnte Härte in deinen Worten mit, wie ich sie selten erlebt habe.  Ich würde das immer machen, weglaufen, vor mir selbst, meinen Gefühlen und ich würde denken, es würde niemanden interessieren, aber das Problem seien nicht die Anderen, sondern ich selbst, meine Art, mein Schweigen. Genervt wende ich mich von dir ab, noch während du all diese Worte zu mir sagst.

„I did it on purpose!“

Ein Blitz durchfährt meinen Körper und ich bleibe, mit dem Rücken zu dir in der Tür stehen. „I know Yaya, I knew it before…“  

Schweren Schrittes kehre ich zurück ins Studio und lasse mich auf den Sessel  fallen, weil ich Angst habe, die Beine könnten mir versagen, weil ich Angst habe, ich könnte einfach zusammenbrechen…

Sinnlose Streitereien

In meinem Kopf herrscht Leere, ich bin so müde, mein Ohr dröhnt und ist schon den ganzen Tag fast taub (ich werde alt…). Ich wollte einen ruhigen Abend, früh ins Bett gehen, nur schnell noch ein wenig online sein und meine Bewerbungen fertigstellen, irgendwie, auch wenn ich an der Formatierung zu scheitern drohe. Nur einen kleinen Moment, nur ganz kurz. Ich hätte es lassen sollen. Weil ich müde bin und Schmerzen habe, weil ich unzufrieden bin und wissen hätte müssen, dass es so endet. Nein, das konnte ich nicht wissen, aber ich hätte mir denken können, dass es eine solche Richtung einschlagen wird, wenn er auch online ist. Wenn er mich anschreibt und selbst gestresst, müde und genervt ist. Wir sind Hitzköpfe, wir kennen kein Maß.

Nein! Weisst du was Yaya? DU kennst kein Maß, du weisst nicht wann man aufhören sollte! Ich leider auch nicht, aber im Gegensatz zu dir bin ich auch emotional „belastet“ – das weisst du. Du hättest schweigen können, hättest es überhören können, einmal nur hättest du geduldig sein können. Einmal nur! Nur heute, weil ich müde bin, Yaya, so müde und weil ich Schmerzen habe, im Ohr, vielleicht sogar etwas im Herzen und weil ich unzufrieden bin.

Es war nichts, nichts wegen dem man sich hätte streiten müssen, schon gar nicht so. Aber er bist so aufgeladen und ich bin es auch. Ich versuche das Gespräch zu retten, irgendwie.

NToday me and O, made the beat –  I played the piano 🙂

Ycool

…..

NIt was fun to do that today!

Ywith O. yes

NIf I could handle cubase I would try it myself!

Ywith me u prefer to sleep! 

N: we did it this morning! And I just slept when u were mastering it…

Yok it a was joke

Es war kein Joke. Aber ich überhöre das, schlucke herunter was ich dir gerne sagen würde.  Das ich nächtelang mit dir im Studio saß und mit dir an deinen Songs gefeilt habe, dass ich es gerne getan habe, egal wie müde ich war! Und dass es unfair ist, mir vorzuwerfen, dass ich um 4 Uhr morgens auf dem kleinen Sessel einschlafe, während du mit Kopfhörern deinem Song den letzten Schliff verpasst. Diese Konversation mag unwichtig klingen, für mich ist sie das nicht und du Yaya, weisst das ganz genau! Du weisst, dass es mich wütend macht, wenn du damit anfängst, weil es nicht fair ist, weil es nicht wahr ist. Aber du sagst es trotzdem und ich hätte wissen müssen, dass es jetzt nur noch schlimmer werden kann.

Aber ich hätte gerne deine Hilfe bei der Bewerbung, es ist deine Vorlage, du kannst damit umgehen, ich nicht. Ich bin ungeduldig bei so etwas, ausserdem bin ich müde und mein Ohr… Ich frage dich, ob du für mich die Tabellen zur Selbstbeurteilung von Sprachkenntnissen einfügen kannst. Du redest etwas wirr, dein Englisch war schon mal besser, aber du bist genervt und unkonzentriert.

N:  Kannst du mir diese Dings einfügen? Für die  Sprach -Selbstbeurteilung?

Y:  what shall i do ? the table ?

N:  bitte

Y:  what shalli do exactly? u dont have the table?

N: Das was du auch hast…

Y: aha! then? how can i help , i didnt get sorry

N: ill send it to u

Y: u need the table? ok wait i go to my pc

Y: I dont have word! do u know it ?

N: ?

Y: i haveno office in my pc unfortunately. i told u yesterday , im sure!

N: aha ok, but u have another one with office? u told me: Wait I go to my pc…?

Y:  how can i do that without word ? with autocad oder was?

N: Hast du nicht eben gesagt: Wait Ill go to my pc?

Y: i didnt know u want me to do sth in office!

N: Ok than why dont u say: NO Ninjaan I cant do it for u?

Y: its really stupid how u talk now!!  i said i go to my pc cause i tought u need the table!! comic really! why shouldnt i do it if i have office? i told u yesterday that i have no office inm my pc! Paranoia

N: Wusaaa! I am not in mood for this now… I just  got u wrong

Y: wusaaaa has no meaning for me now , try to use words if u wanna say sth! 

N: I just got u wrong! can u maybe just explain it in a normal way? that sucks! 

Y: this is my normal way.how can i think u get wrong . i blame everyone who talks like this!!!

N: Its nothing special…?

Y: look at how u talk firstly!

N: It was my response to ur: With autocad oder was..

Y: i dont wanna know why u said this! u know i dont have! i told u already! but unfortunately: u forget! 

Es ist schwachsinnig, völlig schwachsinnig! Warum streiten wir? Das ist skype, wir schreiben in einer Sprache die nicht unsere Muttersprache ist, weil wir beide eine andere haben. Missverständnisse kommen vor, aber du willst wütend sein. Weil ich was falsch verstanden habe und weil ich vergessen habe, dass du auf einmal kein Word mehr hast?? Mich nervt deine miese Laune, ich habe selbst welche. Ich will aufhören, aber du nicht. Nicht bevor du einmal um dich geschlagen hast.

N: Come on YaYa

Y: come on what?

N: we know each other good enough! 

Y: no i dont think so! 

N: there is no need for this all the time really…

Y: ! interesting

N: Look? I knew u would say that 🙂 

Y: look what_? Bravo!

N: u are fighting with  me FOR WHAT? Because I forgot a simple thing u threw into a conversation yesterday?

Y: are u fine?

N: no

Y:  i would do anything but u just want me sth which i cant do and it nerves me when u have no accuracy in what i tell u! really!  i say i have no word and u want me to edit sth in word! 

N: Ach and u always have???

Es folgt ein kurzer Schlagabtausch, er ist genauso sinnlose wie alles vorherige. Ich bin genervt und du sagst, du seist müde. Wie müde ist eigentlich jemand, der noch so ätzend sein kann? Irgendwann switche ich auf Deutsch um, ich kann nicht mehr englisch reden, mein Kopf platzt, mein Ohr piept seltsam. Ich will nicht streiten, aber ich bin wütend und dann kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen und streite mit dir und du nimmst das an, als wäre es das was du willst.

Y: u surely haveno explaination for that sentencewhich i pasted, casue it is simply meaningless!

N: kannst du deine miese Laune einmal an wem anders auslassen? Ich habe selber schlechte Laune! ich hab was vergessen, ok. Vergib mir!

Y: !

N: Du machst daraus ein riesen Ding und weisst genau, dass es mich ärgert und beschäftigt und das ich nicht streiten will! Und du machst es trotzdem!

Y: no, its not like this! and ninja:  why do u try to cortrect my behaviour always?

N: I dont try to! Its not me! U are analyzing me all the time!  I just want some patience it´s not that much! 

Y:  dont u understand really????

 !

 doenst it make u angry when i tell this to u!? ninja i should sleep really

N: reread ur words , when u have time

Y: i dont wanna read my words! i said autocad! is it my answer?

N: ok for not holding u back  because u are  sleepy: my fault! sorry!

Y: do u think im so fool that im happy when u say my fault?

N: Do u think I am happy right now? *

Das war´s, dann ist er weg. Ich sitze da und ärgere mich, über mich selbst, über ihn, darüber, dass wir über das blöde Internet kommunizieren müssen, wo man keine Mimik sieht und keinen Tonfall hört. Ja, ich habe ihm nicht zugehört, ich habe nebenbei noch mit einer Freundin bei FB geschrieben und nicht richtig aufmerksam gelesen. Wieso sollte ich auf die Idee kommen, er habe plötzlich kein Word mehr? Er hatte irgendwas in der Art gesagt, aber eigentlich geht es hier nicht um Word und auch nicht darum ob ich mal zuhöre oder nicht.

Er ist wütend, auf alles, auf jeden, auf mich, weil ich gerade da bin. Ich weiss, dass es vieles gibt, dass ich nicht von ihm weiss, dass er glaubt, mein Leben wäre rosarot, weil ich in einem „freien Land“ aufgewachsen bin und er seine Narbe, aus seiner „unfreien Heimat“ nicht zeigt, nicht zeigen will. Lieber schlägt er um sich, mit Worten natürlich nur. Er ist ein Kämpfer, nichts wurde ihm in den Schoss gelegt, darauf ist er stolz, das soll er auch sein. Ich habe den größten Respekt davor.  Aber meine Welt war auch niemals rosarot. Das ist ok, ich beklage mich nicht, ich schlage genauso um mich. Ein weiterer Grund, abgesehen von der Beziehungsunfähigkeit und seinen nicht vorhandenen Gefühlen (jedenfalls was das große L-Wort angeht), der uns für absolut nicht kompatibel auszeichnet. Er braucht, wenn er überhaupt jemanden braucht, eine ruhige Person, genauso wie ich.

Zwei Hitzköpfe mit angestauter Wut verletzten sich zu gerne. Ich sollte aufhören, aufhören mit dem Allen, weil es mich verletzt, zu sehr. Er schläft seit Stunden, ich bin wach. Ich kann nicht schlafen, weil ich mich frage, wie lange es dauert, bis wir uns beruhigen, bis einer von uns nachgibt. Eigentlich gibt er nach, ja du Yaya, du bist derjenige der immer gekommen ist und gesagt: „Dont be angry with me Ninjaan…“ – Sagst du es nochmal? Denn wenn nicht, dann werde ich auch nichts sagen, weil es vielleicht dann besser so ist…für mich.

* Bitte beachtet die Fehler in der Konversation nicht, das ist copy/paste, zum größten Teil!

Und weils so gut passt: